Arbeitsrecht

Minijobber: Auch für Arbeit auf Abruf gelten Regeln

Rolf Winkel

Von Rolf Winkel

So, 18. August 2019 um 14:44 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Die Gewerkschaften sprechen von "modernen Tagelöhnern", doch von jetzt auf gleich muss kein Minijobber einsatzbereit sein. Jetzt sind die Gesetze erneut geändert worden.

Kellner in Ausflugslokalen oder Pizzabote – das sind typische Jobs, in denen oft "auf Abruf" gearbeitet wird. Nur dann, wenn es etwas zu tun gibt, sollen die Arbeitnehmer erscheinen. Die Gewerkschaften sprechen von "modernen Tagelöhnern". Doch ganz rechtlos sind die Betroffenen nicht. Die Regeln wurden dieses Jahr noch einmal zugunsten der Arbeitnehmer angepasst.

Rund 1,5 Millionen Beschäftigte in Deutschland (4,5 Prozent) arbeiten auf Abruf, wie aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) hervorgeht. Vor allem unter Minijobbern in Gastronomie und Handel ist diese Arbeitsform weit verbreitet. "Hier dürften vor allem Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufe betroffen sein, in denen plötzliche Schwankungen der Geschäftstätigkeit nicht untypisch sind", schreiben die Forscher. Auch bei privaten Sicherheitsdiensten spielt die Arbeit auf Abruf eine wichtige Rolle. Für sie ist noch ein anderer Begriff gängig: Kapovaz. Das ist die Abkürzung für "kapazitätsorientierte variable Arbeitszeit". Wichtig dabei ist: So etwas muss ausdrücklich arbeitsvertraglich vereinbart ...

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