Umwelt

Tankerunglück 1989: Alaska leidet noch immer

Gerd Braune

Von Gerd Braune

Mo, 24. März 2014 um 16:25 Uhr

Ausland

Auch nach 25 Jahren ist die Katastrophe des Tankers Exxon Valdez in Alaska unvergessen – und der Schaden immer noch zu sehen

In den Gemeinden an der malerischen Bucht Prince William Sound in Alaska ist der 24. März ein Tag, der traumatische Erinnerungen weckt. An jenem Tag im Jahr 1989 havarierte der Öltanker Exxon Valdez. 40 Millionen Liter Rohöl flossen in die ökologisch intakte Bucht. Auch ein Vierteljahrhundert später sind die Folgen der Ölkatastrophe präsent. "Das Öl ist immer noch da", sagt Kate McLaughlin, Vorsitzende der Umweltorganisation Prince William Soundkeeper.

Der Prince William Sound ist von atemberaubender Schönheit. Die Chugach-Berge, die sich hinter dem Städtchen Cordova erheben, sind noch schneebedeckt. Im Hafen liegen Fischerboote und Segelschiffe. Im Wasser zwischen den Holzpfosten, auf denen das "Oil Spill Recovery Institute" und das "Prince William Sound Science Center" gebaut wurden, paddeln ein paar Seeotter. Sie schwimmen auf dem Rücken und lassen ihren Bauch von der noch schwachen Sonne erwärmen.

Der Name und der Arbeitsbereich der beiden Institute erinnern an das Ereignis, das die ...

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