Caritas

Beschäftigte protestieren gegen Lohnpolitik

Heinz Siebold

Von Heinz Siebold

Do, 27. September 2012

Wirtschaft

Geringverdiener des Verbandes sind von Lohnerhöhungen ausgenommen

FREIBURG. Die Mitarbeiter der Caritas in Baden-Württemberg wollen mehr Geld – doch es geht ihnen auch um Gerechtigkeit. Am heutigen Donnerstag gehen sie in Karlsruhe auf die Straße. Die Arbeitgeberseite will zwar die Löhne erhöhen, aber die Geringverdiener ausnehmen. Bei der Caritas wird damit ein ähnlicher Konflikt ausgefochten wie bei der Arbeiterwohlfahrt.

Die Caritas-Beschäftigten demonstrieren in Karlsruhe, weil dort am gleichen Tag die Caritas-Regionalkommission für Baden-Württemberg über die Forderungen der Mitarbeiterschaft berät. In den Einrichtungen der Caritas arbeiten in ganz Deutschland mehr als 550 000 Menschen, in Baden-Württemberg knapp 60 000. Die Caritas betreibt für die katholische Kirche unter anderem Altenpflegeheime, sozialpsychiatrische Beratungsstellen, Müttergenesungswerke und andere soziale Einrichtungen.

Tarifverhandlungen laufen bei den Kirchen anders als im Öffentlichen Dienst und in Privatunternehmen. Gewerkschaften sind für die kirchlichen Betriebe tabu. Sie genießen ...

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