Arbeit für die Polizei

"Querdenker" fahren mit Autokorso durch Freiburg

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 17. Februar 2021 um 13:25 Uhr

Freiburg

Etwa 125 Fahrzeuge haben sich am Dienstagabend bei einem Autokorso der "Querdenker" durch die Stadt bewegt. Gegendemonstranten blockierten Straßen, unter anderem in Vauban.

Die Freiburger Polizei war am Dienstagabend, 16. Februar mit einem Autokorso der "Querdenker" und mit Demonstrationen dagegen ziemlich beschäftigt. Etwa 125 Fahrzeuge mit Corona-Skeptikern bewegten sich ab 18 Uhr quer durch die Stadt, wie die Polizei mitteilt, wurden der Korso in vier Blöcke aufgeteilt, um Verkehrsbehinderungen zu vermeiden. Laut Auflage der Stadt war das Hupen im Korso untersagt.

Im Lauf der Demonstration kam es mehrfach zu Störungen durch Gruppen von Radfahrern. So blockierten beispielsweise etwa 50 Radfahrer an der Mooswaldallee den Korso. Vergleichbare Störungen durch Radfahrer und Fußgänger gab es in Auwaldstraße, Sundgauallee, Elsässer Straße sowie Im Binzengrün. Dort zündeten bislang Unbekannte Pyrotechnik. Beim Erscheinen der Polizeikräfte entfernten sich die Störer meist.

Im Stühlinger, an der Ecke Eschholz-/Egonstraße versammelten sich, so die Polizei, zudem viele Schaulustige, die von den Einsatzkräften auf die Einhaltung der Abstände hingewiesen werden mussten. Gegen 21:45 Uhr war die Versammlung nach einer Abschlusskundgebung beendet.

Vereinzelt leitete die Polizei Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung beziehungsweise Körperverletzung von Polizeikräften, außerdem gibt es mehrere Ordungswidrigkeitsverfahren wegen Verstoßes gegen das Hupverbot.