Naturalie

Knackiger Schönling: der Bataviasalat

Claudia Füßler

Von Claudia Füßler

Di, 15. Oktober 2019 um 18:24 Uhr

Gesundheit & Ernährung

Die Regeln im Grüne-Blätter-Business beherrscht der Bataviasalat aus dem Effeff: Verschwindend geringe Mengen an Fett und Kalorien machen ihn zu einem perfekten Blattgemüse.

Dies gilt speziell für für Menschen, die kein Gewicht zulegen, aber dennoch den einen oder anderen Nährstoff zu sich nehmen möchten.

Der kräftig grüne bis rötlich-braune Batavia wird bereits seit Jahrhunderten kultiviert. Er stammt vermutlich aus der Mittelmeerregion und kommt vor allem in Frankreich und den USA gerne in die Salatschüssel.

Bei uns liegt er erst seit wenigen Jahren als Stammgast in der Gemüseabteilung. Seine Beliebtheit rührt auch daher, dass dem Batavia der Spagat zwischen zwei anderen Salatsorten gelingt: Er erinnert optisch an den Kopfsalat, bringt aber den Knack des Eisbergsalats mit sich und schmeckt entsprechend intensiver.

In seinen zum Rand hin gekräuselten Blättern steckt zu 90 Prozent Wasser, in den restlichen zehn Prozent tummeln sich vor allem B-Vitamine, Vitamin C und die Mineralstoffe Kalium und Kalzium. In überschaubaren Mengen, klar, aber immer noch mehr als in einem Gummibärchen. Für einen beglückenden Salat zum Abendessen einen halben Kopf Batavia in Stücke zupfen und mit einem Glas weiße Bohnen, einem in mundgerechte Happen geschnittenen Pfirsich sowie ein paar fein gehackten Minzblättern vermengen. Dazu ein Dressing aus sechs Esslöffeln Himbeeressig und zwei Esslöffeln Ahornsirup reichen.