Schmerzfreie Behandlung

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 13. Februar 2020

Gesundheit & Ernährung

Betäubung beim Zahnarzt.

"Beim Zahnarzt muss heute in der Regel kein Patient mehr Schmerzen aushalten", schreibt Monika Daubländer, Oberärztin der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universitätsmedizin Mainz, in einer Presseinformation der Initiative Pro Dente. "Die heutigen Betäubungsmittel sind sehr sicher und weitgehend frei von Nebenwirkungen."

Wichtig vor einer Betäubung sei, dass Patienten ihren Zahnarzt vor der Behandlung darüber informieren, wenn allgemeine Erkrankungen oder eine Allergie vorliegen oder Medikamente eingenommen werden. Diese Punkte erfasst der Zahnarzt in einer ausführlichen Anamnese. Nur so kann er ein geeignetes Betäubungsmittel oder Verfahren für die Betäubung auswählen.

Viele Betäubungsmittel enthalten dabei Adrenalin. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Grünem Star und bei der Einnahme bestimmter Medikamente kann dies allerdings ungünstig sein. Als Alternative gibt es Mittel ohne Adrenalin. Auch kann eine örtliche Betäubung den Blutzuckerspiegel beeinflussen. Für Menschen mit Asthma gibt es Betäubungsmittel ohne Sulfit. Dieses dient als Stabilisator für das Adrenalin, kann allerdings bei Asthmatikern einen Anfall auslösen.

Insgesamt sind allergische Reaktionen auf lokale Betäubungsmittel sehr selten. Für Allergiker gibt es Injektionslösungen ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe.