Freundeskreis Asyl

Mitmenschen statt nur Flüchtlinge

Danielle Hirschberger

Von Danielle Hirschberger

Do, 07. Februar 2013

Rheinfelden

Freundeskreis Asyl ist überwältigt vom Interesse an der Informationsveranstaltung in den Räumen der Christuskirche.

RHEINFELDEN. Der Freundeskreis Asyl schilderte am Dienstag in der Christuskirche im Rahmen der ökumenischen Veranstaltungsreihe "Ich war fremd – Ihr habt mich aufgenommen" seine Aufgaben. Sich um Asylbewerber in der Schildgasse zu kümmern, sei nicht nur schöner, erbaulicher Auftrag, sondern oft belastend und schwierig. Pfarrer Jörg Hinderer betonte, die Gemeinschaft sei wichtig für klärende Gespräche und ermutigende Worte. Dass unerwartet viele Menschen die Veranstaltung besuchten, bestärkte den Freundeskreis auf seinem eingeschlagenen Weg: "Flucht ist kein Verbrechen!"

Zur Mahnwache am ersten Dienstag im Monat, 18 Uhr vor dem Rathaus, fanden sich trotz Schneeregens und Kälte 22 Teilnehmer ein. Herwig Popken las einen Kommentar von Heribert Prantl vor, der das deutsche Asylrecht als Grundrecht dritter Klasse einstuft. Nach der Schweigeminute und einem Lied ging es in die Räume der Christuskirche. Es kamen auch viele, die nicht bei der Mahnwache dabei waren. Der Freundeskreis waren überwältigt vom Interesse am Schicksal ...

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