Weißer Blitz ist unterwegs

Danielle Hirschberger

Von Danielle Hirschberger

Mi, 05. Juni 2019

Rheinfelden

Lastenrad des St. Josefhauses.

RHEINFELDEN (dhr). Den "weißen Blitz" nennen die Kinder liebevoll ihr Lastenfahrrad. Seit mehr als einem Jahr steht es in Diensten des Hauses Elisabeth, das Haus für Kinder und Jugendliche des St. Josefshauses Herten. Das dreirädrige E-Velo ist ein Spezialrad, auf dem vorne Rollstühle transportiert werden können. Rollstühle sind oft sehr schwer, die Zuladung beträgt 260 Kilogramm.

Das Rad hat eine Reichweite von 25 Kilometern

Das Lastenrad wird viel genutzt. Für Dienstfahrten zum ärztlichen Dienst oder andere notwendige Fahrten, aber auch für Ausflüge. Das Fahrrad kann nach einer Einweisung auch ausgeliehen werden. So wurde es im ersten Gebrauchsjahr schon von einem Vater ausgeliehen, dessen Auto in der Werkstatt war. Mit dem Lastenrad konnte er seine geplanten Termine einhalten. Außerdem hat der weiße Blitz einer glücklichen Familie die Teilnahme aller Familienmitglieder am Slow Up ermöglicht: Vater und Mutter mit dem Fahrrad, das Kind im Rollstuhl vorne lachend und glücklich dabei, die Schwester flitzte auf Inlinern daneben.

Das Lastenrad wurde mit Förder- und Spendengeldern finanziert. Es hat eine Reichweite von 25 Kilometern und fährt mit seinem E-Motor 15 Stundenkilometer schnell. Es verfügt über Hydraulikbremsen, hat mehrere Gänge, und der Nutzer kann beim Anfahren Gas geben wie bei einem Motorrad. Die Nutzung muss allerdings zuerst ein bisschen geübt werden, zum Beispiel ist der Wendekreis sehr groß. Der weiße Blitz ermöglicht Mobilität ohne der Umwelt zu schaden, auch der Markhof denkt derzeit darüber nach, ein solches Speziallastenfahrrad anzuschaffen.