Oper

Richard Wagners "Parsifal" an der elsässischen Rheinoper

Georg Rudiger

Von Georg Rudiger

Mi, 29. Januar 2020 um 20:10 Uhr

Theater

BZ-Plus Der 1882 in Bayreuth uraufgeführte "Parsifal" ist Richard Wagners letzte Oper. Jetzt inszenierte Amon Miyamoto das Bühnenweihfestspiel an der elsässischen Rheinoper.

Eine unheilbare Wunde, ein gefallener Ritter, eine verfluchte, doppelgesichtige Frau – kaum eine Oper ist derart mit Bedeutung aufgeladen wie Richard Wagners Bühnenweihfestspiel "Parsifal". Jeder bedarf der Erlösung. Und Parsifal selbst, der am Ende die Heilung bewirkt, trägt schwer an seinem Mutterkomplex, hat er doch die schließlich aus Gram gestorbene Herzeleide verlassen.

Der japanische Regisseur Amon Miyamoto fügt an der Straßburger Rheinoper zur komplexen Geschichte noch eine weitere Ebene hinzu, indem er Parsifal einen gleich gekleideten Jungen (Mathis Spolverato) gegenüberstellt, der mal beobachtend, mal aktiv ins Geschehen eingreifend die knapp fünfstündige Aufführung begleitet. Das Kind ...

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