Nachruf

Kunstfiguren und geniale Musik: Zum Tod von David Bowie

Peter Disch

Von Peter Disch

Di, 12. Januar 2016 um 09:39 Uhr

Rock & Pop

Seine Musik war innovativ, seine Kunstfiguren Projektionsflächen: David Bowie ist im Alter von 69 Jahren am Sonntag an Krebs gestorben. Eine Annäherung an den Ausnahmekünstler.

Das Chamäleon. Dieses Klischee hat David Bowie, der am Sonntag zwei Tage nach seinem 69. Geburtstag an Krebs gestorben ist, sein Leben lang begleitet. Das liegt an den Kunstfiguren, die der Brite für Konzeptalben und Songs erfand, an den Rollen, in die er immer wieder schlüpfte.

Ziggy Stardust, der Rockstar mit den karminroten Haaren. Der Astronaut Major Tom, der als süchtiger, kreidebleicher Harlekin auf die Erde zurückkehrt. The Thin White Duke, ein Dandy, halb Aristokrat, halb Geist, fahl und spindeldürr, des vielen Koks sei Dank. Auch wenn er sich später immer wieder neue Charaktere ausdachte – diese Alter Egos aus den Siebzigern haben sein Bild in der Öffentlichkeit geprägt.

Seine Maskeraden waren Selbstschutz
Natürlich waren diese Maskeraden auch dazu da, im Gespräch zu bleiben, das Interesse des Publikums immer neu zu stimulieren. Wenn es um die Kontrolle seines ...

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