Verkehrsbehinderungen

Schnee bremst Verkehr im Hochschwarzwald aus

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

So, 28. November 2021 um 16:49 Uhr

Titisee-Neustadt

Schnee hat sich auf die Straßen im Hochschwarzwald gelegt und seit der Nacht auf Samstag zu Behinderungen vor allem auf den Bundesstraßen geführt.

Einen Verkehrsunfall mit vier Verletzten hat die Polizei als schwerwiegendstes Ereignis auf den teils verschneiten Straßen im Hochschwarzwald gemeldet. Die Autofahrer im Hochschwarzwald scheinen ansonsten mit der Lage gut klar gekommen zu sein, Ausrutscher gingen glimpflich ab oder kamen schadlos zum Stillstand.

Der Unfall ereignete sich am Samstag gegen 12 Uhr. Eine 62-jährige Frau war auf der Bundesstraße 317 von Bärental in Richtung Titisee unterwegs gewesen, als sie nach Angaben der Polizei kurz vor der Abzweigung auf die Bundesstraße 315 nach Lenzkirch in einer Rechtskurve die Kontrolle über ihren Wagen verlor und frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammenstieß. Dabei wurden drei Mitfahrer in ihrem Auto und die Beifahrerin im entgegenkommenden Fahrzeug verletzt. Mehrere Rettungsfahrzeuge und ein Notarzt versorgten die Verunglückten, alle vier Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Die Polizei gibt den Blechschaden an den Fahrzeugen mit 20 000 Euro an. Die Bundesstraße war längere Zeit für den Verkehr voll gesperrt.

Die ersten nennenswerten Schneefälle dieses Winters in der Nacht auf Samstag und am Samstag sorgten für eine angespannte Situation auf den bekannten Strecken: auf der Bundesstraße 317 zum Feldberg und auf der Bundesstraße 31 im Höllental, auch auf der B 500. Räumfahrzeuge versuchten, die wichtigen Verbindungen befahrbar zu halten. Es blieben aber zahlreiche Lastwagen und Autos auf der schneebedeckten Fahrbahn stecken, die Polizei zog ein Motorrad aus dem Verkehr. Auch Autofahrer mit Sommerreifen waren noch unterwegs.