Freiburgs Hausberg

Ein Hügel und viele Geschichten

Milo Mollenhauer, Klasse 8.1, Evangelisches Montessori-Schulhaus

Von Milo Mollenhauer, Klasse 8.1, Evangelisches Montessori-Schulhaus (Freiburg)

Fr, 14. Juni 2019 um 14:15 Uhr

Schülertexte

Milo Mollenhauer aus der Klasse 8.1 des Freiburger Montessori-Schulhauses hat sich im Rahmen des Zischup-Projektes mit dem Schlossberg in Freiburg beschäftigt.

Der Schlossberg liegt mitten in der Stadt Freiburg und birgt einiges an Geschichte in sich. Im Folgenden möchte ich euch etwas über ihn berichten und habe mich dazu bei Wikipedia informiert.

Der Schlossberg trägt seinen Namen wegen des "Castrum de Friburch", einer Höhenburg, die der Zähringerherzog Berthold II. um 1091 dort erbauen ließ.
In den folgenden Jahrhunderten ist die Geschichte des Schlossbergs hauptsächlich eine Geschichte der dort errichteten Schlösser, Burgen und Befestigungsanlagen. Die letzten unter französischer Besatzung (1677–1679) von Sébastien Le Prestre de Vauban errichteten befestigten Anlagen, sprengten die Franzosen vor ihrem endgültigen Abzug 1744/45 so gründlich, dass von der ehemaligen Burganlage nur noch ein Schuttkegel und der Halsgraben erhalten sind.

Auf den überwucherten Trümmern eines unteren Vorsprungs des Schlossbergs ließ der österreichische Regierungspräsident Hermann von Greiffenegg 1805 eine Residenz errichten. Dieses in der Bevölkerung Greiffeneggschlössle genannte Gebäude ist heute ein Restaurant mit einem Kastanien-Biergarten.
Bis um etwa 1900 wurde am Südhang großflächiger Weinbau betrieben; von da an wurde der Schlossberg größten teils als Parkwald angelegt und mit Spazierwegen versehen. Im Wald sind noch die Sandsteinmauern und Treppenaufgänge der ehemaligen Rebterrassen zu erkennen.

Seit einigen Jahren bemüht sich ein Kuratorium, die geschichtliche Vergangenheit des Freiburger Schlossbergs erkennbar zu machen. Dazu werden Reste der überwucherten alten Befestigungsanlagen behutsam freigelegt, damit sie dem interessierten Besucher zugänglich sind. Auch der 2002 errichtete Schlossbergturm auf dem "Salzbüchsle" geht auf die Initiative des Kuratoriums zurück. 2006 wurde eine Treppe mit 251 Einzelstufen und 13 Zwischenpodesten vom kleinen Kanonenplatz zum Salzbüchsle eingeweiht.