Rhein-Vergiftung

Seit der Sandoz-Katastrophe ist der Rhein sauberer geworden

Franz Schmider

Von Franz Schmider

Mo, 31. Oktober 2016 um 17:13 Uhr

Südwest

Dem Brand einer Lagerhalle des Chemiekonzerns Sandoz am 1. November 1986 folgte eine beispiellose Vergiftung des Rheins durch Löschwasser. Doch seither hat sich die Wasserqualität deutlich verbessert.

Die Katastrophe von Schweizerhalle hat viele Facetten. Der Brand der Lagerhalle 956 des Chemiekonzerns Sandoz in der Nacht zum 1. November 1986 war der Ausgangspunkt. Eine Giftwolke hing über der Region, mehr als 1250 Menschen mussten an den Folgetagen wegen Reizungen der Atemwege behandelt werden. (Siehe auch: BZ-Umfrage: "Man roch, dass etwas in der Luft ist")

Es folgte die fast beiläufige Bemerkung der Sandoz-Konzernspitze, es hätte viel schlimmer kommen können, der Region sei eine Katastrophe erspart geblieben, schließlich habe am Brandort auch Phosgen gelagert. Sie erschütterte das Vertrauen in die Chemie nachhaltig.

Schwere Vergiftung des Rheins
Am greifbarsten wurden die verheerenden Folgen aber durch die schwere Vergiftung des Rheins. Mit den rund 20 000 Kubikmeter Löschwasser gelangten rund 30 Tonnen Insektizide und Pestizide in den Strom und ...

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