Isolationsbereich

Sieben Corona-Fälle im Pflegezentrum Rheingarten in Rheinfelden

BZ & Jonas Hirt

Von BZ-Redaktion & Jonas Hirt

Mo, 28. September 2020 um 11:48 Uhr

Rheinfelden

Drei Bewohner und vier Mitarbeiter des Pflegeheims Rheingarten sind positiv auf das Corona getestet worden. BZ-Informationen zufolge ist einer der Bewohner an den Folgen der Erkrankung gestorben.

Drei Bewohner und vier Mitarbeiter des Pflegezentrums Rheingarten in Rheinfelden wurden positiv auf das Coronavirus getestet, das teilt das Pflegeheim in einer Pressemitteilung mit. Ein umfangreiches Isolations- und Quarantänekonzept sei umgesetzt worden: "Eine Ausbreitung der Infektion soll so weitgehend verhindert werden", heißt es weiter. Die Einrichtung veranlasste eigenen Angaben zufolge in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und der Heimaufsicht eine umfangreiche Testung weiterer Bewohner und Mitarbeiter.

BZ-Informationen zufolge soll es sich bei dem jüngsten Corona-Todesfall im Kreis Lörrach um einen Bewohner des Heimes handeln. Der Mann starb im Kreiskrankenhaus Lörrach. Die Einrichtungsleitung war für die BZ bislang nicht erreichbar.

Positiv getestete Bewohner bleiben auf ihren Zimmern

"Um gegenseitige Infektionsrisiken weitgehend unterbinden zu können, haben wir in den betroffenen Wohnbereichen Isolationsschleusen und erweiterte Desinfektionsbereiche errichtet", wird Einrichtungsleiterin Tezcan Ergen in der Mitteilung zitiert. "Die positiv getesteten Bewohner bleiben somit alle auf ihren Zimmern, werden engmaschig beobachtet und betreut."

Die positiv getesteten Mitarbeiter befänden sich Zuhause in Quarantäne. Das Verständnis der Bewohner sei groß. Die Einrichtungsleiterin betont, dass nach wie vor ein hohes Infektionsrisiko in Seniorenresidenzen bestehe und das Virus nicht unterschätzt werden sollte: "Wir appellieren immer wieder an unsere Bewohner, unbedingt alle Schutzmaßnahmen auch beim Verlassen der Einrichtung zu befolgen."

Laut der Mitteilung lobt die Einrichtungsleiterin in diesem Zusammenhang auch die "hervorragende Zusammenarbeit und den engen Austausch" mit den zuständigen Behörden. Man stehe in ständigem Kontakt, der auch am Wochenende beidseitig gehalten würde. Im Laufe der Woche sollen alle Bewohner sicherheitshalber nochmals getestet werden. Die Heimaufsicht und das Gesundheitsamt unterstützten durchgeführten Maßnahmen in jeder Hinsicht. Ebenso seien die Angehörigen ins Bild gesetzt worden und würden regelmäßig informiert.