Stänglihocker hoffen auf Lösung für die Hallendecke

Barbara Röderer

Von Barbara Röderer

Di, 19. November 2019

Friesenheim

Fehlende Deckentraverse in der Auberghalle erschwert die Technikinstallation für Zunftfeste / Rechnerin beklagt 7082 Euro Buskosten.

FRIESENHEIM-OBERSCHOFHEIM (bsch). "Oberschopfheim steht Kopf", lautet das Motto für die Fasentkampagne 2020. In ihrem Ausblick wollte Stefanie Beck, zuständig für den Ausschuss Programm, nicht zuviel verraten. Nur so viel gab sie preis in der Mitgliederversammlung der Stänglihocker am Freitagabend: Neue und verrückte Elemente bestimmen den Fahrplan der nächsten Oberschopfheimer Fasent.

Der Fasnachtssonntag wird im kommenden Jahr mit der Späudizunft in Niederschopfheim veranstaltet. Ein Problem besteht derzeit noch wegen der Deckentraverse in der Auberghalle, die aus Sicherheitsgründen abgehängt werden musste. Hier soll gemeinsam mit der Ortsverwaltung nach einer Übergangslösung gesucht werden. Deren Fehlen betrifft die Veranstaltungen der Narrenzunft, es erschwert das Installieren von Licht- und Tontechnik. Eine Ersatzbeschaffung mit voraussichtlichen Kosten von 20 000 Euro sei erst für nächsten Sommer vorgesehen, erläuterte der Zunftvorstand.

Rechnerein Angelika Krämer mahnte in ihrem Jahresbericht die hohen Buskosten mit 7082 Euro an: "Hier müssen wir von Vereinsseite nach einer neuen Lösung suchen."

Eingangs hatte Alexandra Röderer, Vorständin Geschäftsbereich, mit einer Powerpoint-Präsentation die wichtigsten Stationen und Auftritte im Vereinsjahr und der Fasentsaison 2019 Revue passieren lassen. Es galt die eigene Fasent im Dorf zu organisieren, und die Narren waren zu Gast bei Nachbarzünften.

Freude über zehn Neuzugänge

Der Dorfowe mit dem Motto "Heimat" gehörte wiederum zu den Höhepunkten, ebenso der Umzug am Fasentsonntag mit Oberschopfheimer und Niederschopfheimer Gruppen und Zünften; das im Wechsel stattfindende fasentliche Hausrecht hatten in diesem Jahr die Stänglihocker. "Verstärkt wurde auch der Auftritt in den sozialen Netzwerken", sagte Röderer. Per Video konnte so ein jeder den Kameradschaftsabend mit den Bachdatschern aus Nordweil direkt verfolgen.

So wie Heiko Witt, seit sieben Jahren Sportbeauftragter und Leiter des Fanfarenzuges, standen die Verantwortlichen der anderen Gruppen und Ausschüsse am Mikrofon, um über ihre Aktionen zu berichten. Wie immer hatte Thorsten Junker die Lacher auf seiner Seite, als er vom Dekoausschuss in Reimform berichtete.

Ehrungen: für 22 Jahre aktiv Heiko Mescheder, Chiara Knab und Nico Vollmer, elf Jahre aktiv Steffen Jägerbauer, Jutta Einsele, Patrick Broß und Tobias Walter
Mitglieder: 305, davon 132 aktive (sechs Neuzugänge) und 173 passiv (vier Neuzugänge); Aktive Stänglihocker 45, Hexen 43, Fanfarenzug 12 Bläser und sieben Trommler