Bürgerversammlung in Staufen: Was steht in der Stadt an?

Rainer Ruther

Von Rainer Ruther

Di, 24. März 2015

Staufen

Bürgermeister Michael Benitz informiert in der Bürgerversammlung über Vorhaben der Stadt.

STAUFEN. Premiere in der Belchenhalle: Zum ersten Mal hatte die Stadtverwaltung zur Bürgerversammlung ins Foyer der renovierten Sporthalle geladen. Mehr als 150 Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, um von Bürgermeister Michael Benitz über die Entwicklung ihrer Stadt informiert zu werden. Zweieinhalb Stunden lang prasselten die Informationen auf die Besucher herunter, nur selten war während der musikalischen Einlagen des Musikvereins Wettelbrunn Zeit zum Luftholen.

Asylbewerber
Das begann schon mit dem ersten Punkt, für den sich die Stadt Verstärkung geholt hatte. Über die Situation der Flüchtlinge im Landkreis gab die Sozialdezernentin Eva-Maria Münzer geballte Informationen. Sie berichtete über den steten Zuwachs an Asylbewerbern und erklärte, dass der Landkreis bis Ende 2015 950 Plätze nur für die Erstaufnahme der Flüchtlinge brauche. An zehn Standorten gebe es zurzeit nur 461 Plätze – die Kapazität sei also erschöpft, und neue Unterkünfte müssten schnell gefunden werden. Dass das nicht so schnell zu machen ist, darüber berichtete Andreas Grethler, im Rathaus zuständig für die Aufnahme der Flüchtlinge. Staufen habe sich entschlossen, zunächst Ersatz für das abgebrannte Fischesserhaus zu bauen – ein Haus in der Heubachstraße mit zunächst 40 und später möglicherweise auch 60 Plätzen. Das Haus soll nach einem Architektenwettbewerb im Sommer 2016 stehen. Aber man werde dem Landkreis auch ein Grundstück anbieten für ...

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