Südbadischer Bauzulieferer

Sto steigert den Gewinn um 40,6 Prozent

Bernd Kramer

Von Bernd Kramer

Do, 29. April 2021 um 14:23 Uhr

Wirtschaft

Das Stühlinger Unternehmen will angesichts der guten Geschäftsentwicklung die Dividende erhöhen. Für 2021 wird mit 4,5 Prozent Umsatzzuwachs gerechnet.

Der Bauzulieferer Sto hat im vergangenen Jahr seinen Gewinn vor Steuern und Zinsen um 40,6 Prozent auf 120,8 Millionen Euro gesteigert. Angesichts der guten Geschäftsentwicklung will das Unternehmen die Dividende erhöhen: Die Vorzugsaktionäre sollen eine Basisdividende von 0,31 Euro je Aktie und einen erhöhten Sonderbonus in Höhe von 4,69 Euro (Vorjahr: 3,78 Euro) erhalten. Für Stammaktionäre soll es eine Basisdividende in Höhe von 0,25 Euro und einen erhöhten Sonderbonus von 4,69 Euro geben. Den Gewinnzuwachs führt Sto auf eine höhere Gewinnmarge, die Umsatzsteigerung und Kostensenkungen wegen der Corona-Unsicherheit zurück. Der Konzernumsatz legte um 2,5 Prozent auf 1,43 Milliarden Euro zu.

Für 2021 rechnet der Bauzulieferer mit einem Umsatzplus von 4,5 Prozent auf 1,498 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen werde zwischen 98 Millionen Euro und 113 Millionen Euro liegen. Sto hat wie andere Unternehmen mit höheren Rohstoffpreisen und Materialengpässen zu kämpfen. Der Kurs der Sto-Aktie ging am Donnerstag um 6,6 Prozent auf 156 Euro zurück. Ende Oktober lag er noch bei 107,40 Euro.