Stuttgart

Ermittlungen gegen Mappus - Verdacht auf Untreue bei EnBW-Deal

Roland Muschel

Von Roland Muschel

Mi, 11. Juli 2012 um 11:26 Uhr

Südwest

Die Affäre um den EnBWRückkauf wird für den früheren Ministerpräsidenten Stefan Mappus zunehmend zum Albtraum. Nun ermittelt sogar die Staatsanwaltschaft gegen den CDU-Politiker. Der Vorwurf: Verdacht der Untreue. Mappus selbst beteuert seine Unschuld.

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart sieht Anhaltspunkte dafür, dass Mappus beim 4,67 Milliarden teuren Kauf von 45 Prozent der Aktien des Stromkonzerns ENBW im Dezember 2010 zum Nachteil des Landes einen überhöhten Preis gezahlt haben könnte. Damit droht Mappus schlimmstenfalls eine Gefängnisstrafe.

Die Ermittler durchsuchten am Mittwoch Privaträume und Büros des CDU-Politikers und des Investmenbankers Dirk Notheis. Der Deutschlandchef von Morgan Stanley, unter dessen Regie das Geschäft abgewickelt wurde, wird der Beihilfe zur Untreue verdächtigt. Notheis lässt seinen Bank-Posten derzeit ruhen.

Die Staatsanwaltschaft stützt ihre Ermittlungen auf ein Gutachten des Landesrechnungshofs. Darin heißt es, ...

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