"Bolando"

In Bollschweil eröffnet das erste Genossen-Gasthaus

Sarah Nagel

Von Sarah Nagel

Mi, 30. Dezember 2009 um 18:29 Uhr

Südwest

In der Silvesternacht ist es soweit: Das "Bolando" in Bollschweil öffnet seine Türen. Es ist das erste genossenschaftlich geführte Dorfgasthaus in Deutschland. Eine Wirtschaft, die, wenn alles gut geht, die neue Seele der Gemeinde wird.

Es war ein langer, harter Weg. Vier Jahre mussten die mittlerweile 230 Genossen Überzeugungsarbeit leisten, die Gemeinde hinter sich bringen, Konzepte entwickeln und ein Jahr lang auf der Baustelle arbeiten. Zuletzt stürzte Bauleiter Ulrich Armbruster, 46, von der Leiter und brach sich den Arm. Der bärtige Schwarzwälder ist Gründungsmitglied der Genossenschaft und er war von Anfang an in das ehemalige Ratsschreiberhaus verliebt. Die Sanierung war für den Schreinermeister eine traumhafte Aufgabe – wenn auch kein einfache: "Bei so einem alten Gebäude weiß man nie, was herauskommt."

Die Mühe hat sich gelohnt. Die grünen Kacheln am Kamin passen zu den modernen Sofas mit den überhohen Lehnen. 300 Jahre alte Dachbalken kreuzen sich über neuem Parkett, die freigelegte Scheunenmauer bildet einen aparten Kontrast zu den hohen Fenstern. Wer reinkommt, staunt. ...

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