Voller Vitamine

Superfrucht am Strauch: die Johannisbeere

Claudia Füßler

Von Claudia Füßler

Mi, 19. Juni 2019 um 20:21 Uhr

Gesundheit & Ernährung

Die dunklen Beeren liefern die meisten Nährstoffe. Ihre Farbpigmente wirken außerdem antioxidativ – das heißt, sie stärken das Immunsystem und sind entzündungshemmend.

Wenn Sie die Wahl haben, wählen Sie schwarz. Die dunkelste der Johannisbeeren liefert nämlich die meisten Nährstoffe. Es gibt zwei Gattungen von Johannisbeeren: Die Beeren der Ribes rubrum färben sich rot oder weiß, die der Ribes nigrum dunkellila-schwarz. Die weißen übernehmen den mildesten Part im Trio, die roten sind für die Säure zuständig und die schwarzen Beeren liefern das vollste herb-fruchtige Aroma. Und eben auch drei- bis fünfmal so viele Nährstoffe und Vitamine wie die blasseren Kolleginnen.

So stecken beispielsweise besonders viel Vitamin C und Eisen in dem Beerenobst, ebenfalls Kalium, Kalzium und das für Augen und Haut so wichtige Betacarotin. Johannisbeeren sättigen dank ihres hohen Ballaststoffgehaltes gut, der sorgt gleichzeitig dafür, dass Magen und Darm gut zu tun haben.

Ihre rote und schwarze Farbe verdanken die Minibeeren dunklen Farbpigmenten, den sogenannten Anthocyanen. Diese natürlichen Pflanzenfarbstoffe wirken antioxidativ. Das heißt, sie schützen die Zellen vor Schäden und vermutlich auch Krebs, außerdem stärken sie das Immunsystem und wirken entzündungshemmend. Antioxidantien gelten auch als wirksame Gefährten im Kampf gegen frühzeitige Hautalterung.

Von den Nährstoffen profitiert am meisten, wer die Früchte roh isst. Für eine frische Johannisbeermarmelade 300 Gramm Johannisbeeren mit zwei Esslöffel Chiasamen und etwa vier Esslöffel Ahornsirup pürieren und etwa eine halbe Stunde ruhen lassen zum Nachdicken.