Der Unersetzbare

Tod des Friedensnobelpreisträgers Elie Wiesel löst weltweit Trauer aus

Inge Günther

Von Inge Günther

Mo, 04. Juli 2016

Ausland

Für Bundeskanzlerin Angela Merkel war er "eine Stimme der Moral und Humanität".

In der Laudatio des Friedensnobelpreises, den Elie Wiesel 1986 erhielt, wurde er als "Botschafter der Menschheit" gewürdigt. Die Welt kannte ihn, den Holocaust-Überlebenden, als herausragenden Zeitzeugen und Publizisten. Als einen, der das "Nie wieder", die Lehre aus der Shoah, mit einer globalen Botschaft verband. US-Präsident Barack Obama, der an seiner Seite die KZ-Gedenkstätte Buchenwald besuchte, nannte ihn ein "lebendes Denkmal" und "Gewissen der Welt". Für Bundeskanzlerin Angela Merkel war er "eine Stimme der Moral und Humanität", sie würdigte ihn als Mahner und Versöhner. Elie Wiesel diente als moralischer Kompass. Er war einer, der nicht nur ...

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