Streit beigelegt

Uniklinik-Heizkraftwerk liefert Fernwärme für den Freiburger Westen

Joachim Röderer, Stand: 16.45 Uhr

Von Joachim Röderer & Stand: 16.45 Uhr

Fr, 25. März 2011 um 11:41 Uhr

Freiburg

Das Heizkraftwerk der Uniklinik liefert künftig Fernwärme für den Freiburger Westen. Darauf haben sich die Klinik, das Land Baden-Württemberg und Energieversorger Badenova geeinigt. Ein jahrelanger Streit wird damit beigelegt.

Die Einigung könnte einen großen Sprung nach vorne in den Freiburger Bemühungen um den Klimaschutz bringen: Derzeit wird noch 20 Prozent des im Klinikkraftwerk erzeugten Stroms durch den Einsatz von Steinkohle gewonnen. Bis zum Jahr 2016 will die Uniklinik die Kohle durch regenerative Brennstoffe wie Biogas oder Holzpellets ersetzen. Dadurch könnten in Freiburg pro Jahr 22.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Zum Vergleich: Der CO2-Ausstoß pro Einwohner liegt bei jährlich rund 10 Tonnen. Wenn die letzten beiden von insgesamt fünf Kesseln des Uni-Heizkraftwerks auf Gas oder Pellets umgestellt werden,
können rechnerisch die CO2-Emissionen stadtweit um rund fünf Prozent gesenkt werden, meldet die Stadtverwaltung.
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