Messe

Viele Besucher wollten ein letztes Mal die Muba Basel erleben

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

So, 17. Februar 2019 um 19:07 Uhr

Basel

Die letzte Muba Basel ging heute zu Ende. Das Schicksal der Messe ist ein Symptom für eine Entwicklung, meint Martin Dürr vom Pfarramt für Industrie und Wirtschaft.

Sehr viele Besucher wollten zum letzten Mal die Muba erleben. Kurz vor Schluss am Sonntagabend machte sich Wehmut breit – bei Besuchern und Ausstellern. Zum offiziellen Schlussakt richtete Martin Dürr vom Pfarramt für Industrie und Wirtschaft beider Basel noch einmal einen Blick zurück auf die 103-jährige Geschichte. Das Ende der Messe sei auch das Ende einer generationenübergreifenden Geschichte, an die sich viele Erinnerungen knüpften. "Das Schicksal der Muba ist aber auch ein Symptom für eine Entwicklung", so Dürr, der den zunehmenden Onlinehandel als eine der Hauptursachen für das Aus identifizierte, gleichzeitig aber seiner Hoffnung Ausdruck verlieh, dass Begegnung und Kontakt nicht endgültig zu Auslaufmodellen würden. Nach der symbolischen Übergabe des Muba-Gästebuchs durch Messechef Daniel Nussbaumer an Vertreter des Historischen Museums Basel verteilten Mitglieder der Basler Kirchen unter dem Motto "Alles hat seine Zeit" Blumenzwiebeln an die Gäste. Dies als Zeichen, dass immer etwas Neues wachse.