Lörrach/Basel/Elsass

Warum der Vergleich von Corona-Zahlen im Dreiländereck schwierig ist

Daniel Gramespacher und Annette Mahro

Von Daniel Gramespacher & Annette Mahro

Di, 12. Mai 2020 um 19:05 Uhr

Kreis Lörrach

BZ-Plus Geht es um die Grenzöffnungen, dann spielen die Infektionszahlen eine wichtige Rolle. Im Kreis Lörrach und der Nordwestschweiz sind sie auf ähnlichem Niveau. Der Vergleich im Dreiland ist aber schwierig.

Befürworter einer raschen Öffnung der weitgehend geschlossenen Grenzen im Dreiländereck verweisen häufig darauf, dass sich das Infektionsgeschehen in den drei Ländern angeglichen habe. Im Kreis Lörrach, den Basler Kantonen und im Aargau bewegen sie die Corona-Zahlen tatsächlich auf ähnlichem Niveau. Das Lörracher Gesundheitsamt geht denn auch davon aus, dass mit einer vorsichtigen Grenzöffnung die Fallzahlen nicht zu stark steigen – sofern sich die Menschen auf beiden Seiten an Abstands- und Hygieneregeln halten.

Ein Vergleichsmaßstab ist die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche. Dieser 7-Tage-Wert ist seit kurzem in Deutschland zentral bei der Beurteilung des Infektionsgeschehens in Stadt- und Landkreisen. Steigt er ...

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