Ausbau

Weil am Rhein treibt die Fernwärmeversorgung voran

Hannes Lauber

Von Hannes Lauber

Mi, 22. September 2021 um 13:26 Uhr

Weil am Rhein

Der Ausbau des Fernwärmenetzes geht in Weil am Rhein zügig weiter. Die Stadtverwaltung bewilligt per Eilentscheidung 300.000 Euro für weitere Projekte, darunter der Anschluss des Bonitas-Baus.

Die Eilentscheidung fiel während der Sommerpause. Die Stadtverwaltung stellte 300.000 Euro bereit, damit die Stadtwerke weitere Gebäude an das Netz anschließen können, darunter den sogenannten Bonitas-Bau an der Hauptstraße sowie Gebäude an der Hans-Carossa-Straße bei der katholischen Kirche St. Peter und Paul. Das hat Oberbürgermeister Wolfgang Dietz am Montag im Finanzausschuss bekannt gegeben.

Schon zur bevorstehenden Heizperiode soll der Bonitas-Bau ans Fernwärmenetz gehen

Um den Bonitas-Bau, ein Wohn- und Geschäftshaus in der Innenstadt, anschließen zu können, ist in den technischen Anlagen des Wärmenetzes der Einbau eines neues Spitzenlastkessels erforderlich. Dafür sind 100.000 Euro erforderlich. Weil der Anschluss bis zur Heizperiode 21/22 erfolgen soll, war eine zügige Entscheidung über die Beschaffung des neuen Kessels nötig und man habe nicht bis zur nächsten Sitzungsrunde des Gemeinderates warten können, erläuterte Dietz die Eilentscheidung am Montag. Ähnliches gilt für die Hans-Carossa-Straße, wo Leitungen im Wert von rund 200.000 Euro verlegt werden sollen.

2014 fiel der Startschuss für den Ausbau der Fernwärme – mit beachtlicher Resonanz

Der Ausbau der Fernwärme, der im Jahr 2014 in Angriff genommen wurde, stoße auf beachtliche Resonanz in der Stadt und erweise sich als gute Entscheidung, waren sich im Finanzausschuss OB Dietz und Erster Bürgermeister Koger einig. Derzeit laufen die Arbeiten zum Anschluss des Einkaufszentrums Dreiländergalerie. Auch das Rathaus samt Erweiterung und das Kant-Gymnasium, für das kommendes Jahr ein Spitzenlastkessel installiert wird, gehen ans Wärmenetz.