Schulhöfe sollten auch Spielhöfe sein

Ulrich Senf

Von Ulrich Senf

Sa, 15. März 2014

Weil am Rhein

Abschottung der Schulgelände stößt in den Workshops zur Aktion "Kinderfreundliche Kommune" auf Unverständnis.

WEIL AM RHEIN. "Das wird eine richtig schwierige Entscheidung, aber an der kommen wir nicht vorbei", ist sich Michaela Rimkus sicher, die bei der Stadt die Stabsstelle zur Aktion "Kinderfreundliche Kommune" betreut. So sehr nämlich auf der einen Seite Schulen und die Anwohner wünschen, dass Schulhöfe abgesperrt werden, so groß ist das Unverständnis bei den Kindern und Jugendlichen, dass die Höfe abends und an den Wochenenden einfach ungenutzt bleiben.

"Es gibt kein Treffen und keinen Workshop, bei dem das Thema nicht von den Kindern und Jugendlichen vorgebracht wird", weiß Michaela Rimkus. Wie sehr dieser Missstand unter den Nägeln brennt, belege für sie, dass die Kritik quer durch alle Altersgruppen auftauche, von den Grundschülern bis zu den Heranwachsenden.

Dabei fehle es den Kindern nicht am Verständnis für die Sorgen der Erwachsenen. Ganz im Gegenteil: Dass die Höfe nicht verdreckt ...

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