Sozialstation leidet unter Spardruck

Hannes Lauber

Von Hannes Lauber

Mi, 02. März 2016

Weil am Rhein

Was die Kassen zahlen, deckt die Kosten nicht / Geschäftsführer Schwär: "Uns fehlen zehn Prozent" / Stickelberger soll helfen.

WEIL AM RHEIN. Die katholische Sozialstation hat ein großes Problem. Ihre Leistungen, die sie in der ambulanten Pflege erbringt, kosten mehr, als bei den Kranken- und Pflegekassen dafür abgerechnet werden kann. Unter dem Strich, so sagte Geschäftsführer Erich Schwär nun bei einer Gesprächsrunde mit Justizminister Rainer Stickelberger, fehlten der Sozialstation deshalb übers Jahr rund 10 Prozent an Einnahmen.

Dass die Leistungen der Kassen nicht die tatsächlichen Kosten der katholischen Sozialstation decken, ist nicht neu. Bislang aber konnte der Dienst die Mindereinnahmen dank eines verlässlichen Spendenaufkommens an den Trägerverein sowie mit Optimierungen in den Arbeitsabläufen abfangen. Doch nun schlägt Schwär Alarm.

Kassensätze reichen nicht
Der Druck auf seine Mitarbeiter wachse immer mehr, weil die selbe Pflegeleistung in immer kürzer Zeit erledigt werden müsste, um mit den Kassensätzen hinzukommen. Hauptkostenfaktor für die Sozialstation sind jedoch die Personalkosten, die inzwischen 85 ...

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