Regionalgeschichte

Wie durch ein Wunder überlebte der Jude Herbert Fürth mitten in Freiburg

Sabine Herrle

Von Sabine Herrle

Sa, 08. Mai 2021 um 19:09 Uhr

Freiburg

BZ-Abo Als der Krieg in Südbaden endet, erlebt auch Herbert Fürth im April 1945 seinen persönlichen Tag der Befreiung. Die meisten Juden waren lange deportiert – er war der "einzige Sternträger" Freiburgs.

Am 21. April 1945 marschieren französische Truppen in Freiburg ein. Die NS-Diktatur ist in der Region zu Ende – und für Herbert Fürth ist es auch ganz persönlich ein Tag der Befreiung. Herbert Fürth, Jahrgang 1905, ist jüdischen Glaubens und zu diesem Zeitpunkt der "einzige Sternträger" in Freiburg – so wird er sich später selbst bezeichnen. Während der NS-Herrschaft erlebt er, wie sich die Schlinge um ihn immer mehr zuzieht. Dass er bis zum April 1945 der Deportation entgeht, grenzt an ein Wunder.
Die Ehe mit einer Katholikin bewahrte Herbert Führt vor der Deportation nach Gurs
Seine Geschichte beginnt ganz normal. Der gelernte Textilkaufmann Herbert Fürth arbeitet von 1925 bis 1939 als ...

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