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Stücke aus der Universitätsgeschichte (1)

Wie ein Professor der Schönen Wissenschaften die Uni reformieren wollte

Wulf Rüskamp
  • Mi, 04. August 2004, 16:11 Uhr
    Bildung & Wissen

     

Im 18. Jahrhundert war er so etwas wie der Star der Freiburger Universität: Johann Georg Jacobi. Ein besonderes Faible hatte er für Medien wie Zeitschriften und Taschenbücher.

Am 4. Januar 1814 ist der noch heute b...ofessor Johann Georg Jacobi gestorben.  | Foto: Privat
Am 4. Januar 1814 ist der noch heute berühmte Freiburger Universitätsprofessor Johann Georg Jacobi gestorben. Foto: Privat
Im Zeitalter des E-Mails versteht man ein solches Präsent gar nicht mehr: Johann Georg Jacobi schenkte seinem Freund Alexander von Ecker, Professor für Chirurgie, zu dessen 57. Geburtstag eine Brieftasche, die genau dem diente, was der Name meint - der Aufbewahrung ihrer gemeinsamen Korrespondenz. Solche Geschenke sind wichtig in einer Zeit gepflegter Briefkultur, und für diese steht Jacobi beispielhaft. Und zwar weit mehr als für eine aufgeklärte Wissenschaft, für die er doch 1784 an die Universität Freiburg berufen worden war.
Es kommt nicht von ungefähr, dass das "Uniseum" vom wohl berühmtesten Professor der Universität im 18. Jahrhundert kaum etwas anderes zeigen kann als Privatdinge wie Eckers Brieftasche. Johann Georg Jacobi war weit mehr ein Literat und ein Genie bürgerlicher Geselligkeit denn ein Wissenschaftler nach ...

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