E-Mails, Lernplattformen und viele Telefonate

Wie Lehrer mit den Schülern in Kontakt bleiben

Agnes Pohrt

Von Agnes Pohrt

Do, 26. März 2020 um 18:05 Uhr

Breisach

BZ-Plus Auch in Ihringen, Breisach und Vogtsburg verschicken die Lehrer Aufgaben an ihre Schüler. Bislang klappt das ganz gut

BREISACH / IHRINGEN / VOGTSBURG. Wo sonst Schüler plaudernd und Lehrer schnellen Schrittes durch die Flure eilen, herrscht Stille. Seit Dienstag vergangener Woche müssen Schüler und Lehrer in Baden-Württemberg Zuhause bleiben. Nur die Schulleitungen kommen noch jeden Morgen an den gewohnten Arbeitsplatz. Wie gehen sie mit der Situation um? Klappt es mit der Notbetreuung und wie werden die Schüler mit Aufgaben und Lernmaterial versorgt? Die Badische Zeitung hat sich in den Schulen in Breisach, Ihringen und Vogtsburg umgehört.

» Martin-Schongauer-Gymnasium
"Die Schüler und Lehrer fehlen mir", gibt Winfried Wagner, Schulleiter des Breisacher Gymnasiums, unumwunden zu. Mit seinem Stellvertreter Karl-Lothar Moser, Sekretärin Annette Hornecker und einem Hausmeister hält er im verwaisten Schulgebäude die Stellung. Normalerweise klingelt im Schulsekretariat ununterbrochen das Telefon, "heute Vormittag waren es drei Anrufe", erzählt Wagner. "Nur die Baustelle lebt", fügt er hinzu. Der Bau der neuen Mensa komme gut voran.

Statt wie sonst die Mittagspause in einem Breisacher Café zu verbringen, gehe er jetzt häufiger zum Essensautomaten in den Keller, um sich einen Schokoriegel zu holen. Doch damit könnte es bald vorbei sein. "Der Automat ist bald leer", bedauert Wagner. Langweilig wird es dem Schulleiter aber nicht. Es gebe noch ...

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