EU und Afrika

Armutsquelle Milchpulver

Hannes Koch

Von Hannes Koch

Mo, 29. November 2010 um 00:01 Uhr

Wirtschaft

Afrikanische Landwirte leiden unter preisgünstigen europäischen Einfuhren. Die EU dringt trotzdem auf niedrige afrikanische Importzölle. Das ist der Kern eines Streits über ein Handelsabkommen, das beim EU-Afrika-Gipfel Thema ist.

Europäisches Milchpulver ist billig auf den Märkten Afrikas. Zu billig sagt Ndiaga Mboup, der Vertreter Senegals bei den Vereinten Nationen in Genf. Er kritisiert: "Dadurch nimmt die Armut zu, nicht ab." Denn die preisgünstigen Importe aus Deutschland, Frankreich und anderen EU-Staaten würden die einheimischen Produzenten vom Markt verdrängen.

Das ist ein Vorwurf, mit dem die EU nicht gerne konfrontiert wird. Heute könnte es trotzdem so weit sein. Dann tagt in ...

Lesen Sie jetzt alle BZ-Inhalte!

Gratis testen: lesen Sie alle Artikel unbegrenzt. Jetzt einen Monat für 0 € testen

Alternativ können Sie pro Monat 5 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel. Registrieren Sie sich hier:

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel/Monat kostenlos lesen - inkl. BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel
  • Redaktioneller Newsletter mit den wichtigsten Nachrichten aus Südbaden
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten. Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ