Pharmaindustrie

Mit 100 Millionen Euro will Pfizer seinen Standort in Freiburg langfristig sichern

Barbara Schmidt

Von Barbara Schmidt

Di, 06. November 2018 um 17:23 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Der Leiter des Freiburger Pfizer-Werks, Axel Glatz, erklärt im Interview, warum der US-Pharmakonzern ausgerechnet in Freiburg in drei neue Anlagen investiert – und was die Systeme so besonders macht.

Feierlaune im Pfizer-Werk in Freiburg: Am Donnerstag beginnt der Bau einer neuen Fertigungsanlage für Tabletten und andere feste Arzneiformen. Knapp drei Wochen später, am 27. November, eröffnet Ministerpräsident Winfried Kretschmann eine Produktionsanlage, die in den vergangenen eineinhalb Jahren neu errichtet wurde. Warum der US-Pharmariese ausgerechnet in Freiburg so kräftig investiert, fragte Barbara Schmidt den Werksleiter Axel Glatz. Der 65-Jährige ist promovierter Chemiker und Pharmazeut. Seit 2010 leitet er das Freiburger Pfizer-Werk mit gut 1000 Beschäftigten.

BZ: Herr Glatz, Pfizer Deutschland stellt nach eigenen Angaben jedes Jahr mehr als 200 Millionen Arzneimittelpackungen her. Wie viele davon kommen aus Freiburg?
Glatz: Alle. Freiburg ist derzeit einer der größten Standorte zur Herstellung fester Arzneiformen von Pfizer weltweit. Wir stellen zwischen fünf und sechs Milliarden Tabletten und Kapseln jedes Jahr her und verschicken sie in zirka 150 Länder.

BZ: Um wie viele wird die Zahl durch die neue Produktionsanlage steigen, deren Bau heute beginnt?
Glatz: In der neuen Anlage können wir bis zu sieben Milliarden Einheiten produzieren, aber das steht für uns nicht im Vordergrund. Die neue Anlage dient zur Produktion von hoch und höchst ...

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