Fischerei

Schwärme trotzen ihren Jägern

Hermannus Pfeiffer

Von Hermannus Pfeiffer

Mo, 08. April 2013

Wirtschaft

Eine Studie gibt sowohl Fischen als auch Fischern eine gute Zukunft, während Europa über eine gemeinsame Fischereipolitik streitet.

Die gebratene Scholle, die im Ratskeller von Husum serviert wird, ist größer als die Pranke eines badischen Zimmermanns. Der Fisch kommt frisch vom Kutter, direkt aus dem nahen, innerstädtischen Hafen. Doch um die Fischerei ist es in der "grauen Stadt am Meer", wie der Schriftsteller Theodor Storm – der Johann Peter Hebel des Nordens – seine Heimatstadt taufte, schlecht bestellt. Wo früher Dutzende Kutter und Fischfangschiffe sich am Kai drängelten, trifft man heute noch zwei, drei Fischer, die vom Fang von Krabben und Plattfischen leben.

Doch wie steht es um die Tiere? Wenn die Schollen so riesig sind wie im Husumer Ratskeller, kann es um die Population nicht schlecht bestellt sein, denkt der Reisende. Wäre da nicht der Beifang, den Umweltverbände und Politiker beklagen: Kleinere Fische werden einfach wieder zurück ins Meer geworfen. Die Europäische Union will nun Beifang, Fische, Fischer und die unterschiedlichsten Interessen harmonisch zusammenfügen. Doch es gibt Streit zwischen Brüssel und ...

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