Zwölf Kalorien auf drei Gramm

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  | Foto: New Africa (stock.adobe.com)
Foto: New Africa (stock.adobe.com)
Mit Seitenlängen von 16, 16 und 11 Millimetern ist der klassische Würfelzucker genau genommen ein Würfelquader.

Zuckerkegel von bis zu anderthalb Metern Höhe waren die Vorläufer der Zuckerwürfel. Wer an das süße Zeug wollte, brauchte ein Werkzeug namens Zuckerbrecher – mit dem sich Hausfrauen und Bedienstete oft verletzen. Mitte des 19. Jahrhunderts erfand der Schweizer Drogist Jacob Christoph Rad daher den Würfelzucker und rettete damit viele Hände.
Kristallzucker wird angefeuchtet, in Quader – wahlweise Herzen, Sterne oder Kreuze – gepresst und wieder getrocknet. Der Standardwürfel wiegt in Deutschland drei Gramm und macht den Kaffee zwölf Kilokalorien stärker.

Als Orientierungsgröße für den Zuckergehalt von Lebensmitteln werden die Würfel genutzt: ein Liter Cola enthält 31 Stück, ein kleiner Fruchtjoghurt sieben, ein Glas Rotkohl 17,5.

Braune Würfelzucker gibt es auch, deren Basis ist Rohrohrzucker.
Schlagworte: Jacob Christoph Rad

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