Priorität für die Regio-S-Bahn

Annette Mahro

Von Annette Mahro

Fr, 16. Juli 2010

Basel

Der Kapazitätsengpass im Schienennetz um Basel erfordert in den nächsten Jahren hohe Investitionen.

LIESTAL. Etwa eine Milliarde Schweizer Franken investieren die Schweizer Bahn SBB, der Bund und die Kantone voraussichtlich in den nächsten 20 Jahren innerhalb ihres Programms "Bahn 2030" in den Ausbau des Schienennetzes in und um Basel. Einerseits sind die Kapazitätsgrenzen erreicht, andererseits steigt die Nachfrage beständig und wird ihren nächsten Höhepunkt mit der 2017 erwarteten Eröffnung der Alpentransversale NEAT erreichen. Die Verlagerung des Güterverkehrs über die Grenzen ist nicht im Gespräch, stattdessen sind die Zauberworte Entflechtung vor Ort und ein dritter Juradurchstich.

Ein besonderes Augenmerk legen die kantonal Verantwortlichen üblicherweise auf den Nahverkehr und dessen Ausbau. "Wir müssen sehen, dass der regionale Personennahverkehr nicht vom Güter- und vom Fernverkehr an die Wand gedrückt wird", sagte der Vorsteher des Basler Bau- und Verkehrsdepartements, Hans-Peter Wessels, gestern vor Medienvertretern in Liestal. Ist Basel einerseits Einfallstor für die deutschen ICE- und die französischen TGV-Est und demnächst auch die TGV-Rhin-Rhone-Züge, gibt es gleichzeitig ...

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