Wissenschaft

Wie das Südpolarmeer das Erdklima beeinflusst

Sven Titz

Von Sven Titz

Sa, 24. Dezember 2016 um 00:00 Uhr

Bildung & Wissen

Das meist sturmdurchtoste Südpolarmeer vermag ungeheure Mengen an Wärme und Kohlendioxid zu speichern. Bei vielen Klimaschwankungen spielt das Polarmeer deswegen eine Rolle.

Pausenlos peitscht der Wind das Meer, haushoch türmen sich die Wellen. Wer südlich von Kap Hoorn oder von Tasmanien das Meer befährt, muss wissen, worauf er sich einlässt. Die "Roaring Forties" (nach dem 40. Breitengrad) heißen nicht von ungefähr so. Mit dem Südpolarmeer, wie Wissenschaftler den Ozean rings um die Antarktis getauft haben, ist nicht zu spaßen; das wissen europäische Seeleute seit Ferdinand Magellan und James Cook. Dass aber das Erdklima auf vielfältige und intensive Weise durch das Südpolarmeer beeinflusst wird – durch Speicherung von Wärme ebenso wie von Kohlendioxid –, hat sich erst in den vergangenen Jahren herumgesprochen.

Das Südpolarmeer rund um den Südkontinent ist permanent in wirbelnder Bewegung. Der beharrliche Westwind und Unterschiede in der Wasserdichte treiben nahe der Antarktis die stärkste Meeresströmung des Planeten an, den ...

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