Lörrach

Das Dreiländereck ist eine Hochburg der Street Art

Kathrin Ganter

Von Kathrin Ganter

So, 29. Juli 2018 um 21:01 Uhr

Basel

BZ-Plus Das Dreiland ist ein Hot Spot der Street Art. Der Grund dafür: Es trafen sich die richtigen Leute am richtigen Ort. In Weil-Friedlingen findet sich sogar eine weltbekannte Street Art Gallery.

Dass es im Dreiland einen Hot Spot für Street Art gibt, hängt nur wenig mit der Bedeutung Basels als Kulturstadt zusammen. Vielmehr trafen sich die richtigen Leute zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Wie "Dare" eine Plattform für Street Art im Dreiland schuf
Der Basler Dare alias Sigi von Koeding (Jahrgang 1968) war ein Pionier der Szene: 1986 begann er, illegal zu sprühen, 1990 machte er sich als Künstler selbstständig in der damals noch jungen und von vielen Kulturinstitutionen unbeachteten Street Art. In der Szene gab es damals auch heftige Kritik an Dare, weil er seine Schriftzüge auf Leinwand statt auf Stein sprühte, verkaufte und damit auch kommerzialisierte.

Kein Künstler, aber ein begeisterter Sammler von urbaner Kunst ist Edwin Faeh. Der Basler brachte die amerikanische Marke Carhartt auf den europäischen Markt – allerdings nicht als Arbeitsklamotten wie das original, sondern als Streetwear. Kurz gesagt: Klamotten für Skater und Sprayer. Dare als künstlerischer Kopf und Faeh, mit den nötigen finanziellen Mitteln ausgestattet, eröffneten 2006 die Carhartt Gallery im Obergeschoss des Outlets in Weil-Friedlingen. Es sollte eine Plattform für die Szene sein, auf der sich auch junge Künstler präsentieren können.
Colab Gallery
Weil-Friedlingen ist nicht unbedingt der Ort, an dem man eine weltbekannte Street-Art-Gallery erwarten würde. Doch genau dort wurde sie 2006 eröffnet. Künstlerischer Vater war Sigi von Koeding alias Dare. Das Besondere: Die Künstler hängen nicht nur Bilder, sondern malen und sprühen direkt an die Mauern in der Galerie ...

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