Wohnungsgenossenschaft

Der Bauverein Breisgau ist auch 2020 weiter gewachsen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 20. Januar 2021 um 12:00 Uhr

Freiburg

Trotz Corona hat der Bauverein Breisgau 33 Millionen Euro investiert – in die Erhaltung des Bestands und in Neubauten. Steigende Bau- und Bodenkosten würden aber zunehmend zum Problem.

(BZ). Beachtliches Wachstum, hohes Tempo, große Schlagzahlen – das ist die Bilanz des Bauvereins Breisgau für das Jahr 2020. Trotz Corona hat die Genossenschaft 33 Millionen Euro in den Erhalt und die Schaffung von bezahlbarem Wohnen investiert, wie das Vorstandsduo Marc Ullrich und Jörg Straub mitteilt. Insgesamt 146 genossenschaftliche Wohnungen und 18 Eigentumswohnungen wurden übergeben, zwei Kindertagesstätten mit 170 Betreuungsplätzen, eine Sozialstation, eine Begegnungsstätte sowie eine Wohngruppe für zwölf Menschen mit Einschränkung fertiggestellt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 1100 neue Konten eröffnet, die Genossenschaft verwaltet 114 Millionen Euro Spareinlagen.

Steigende Baukosten, Bodenknappheit sowie eine Flut an Auflagen verteuerten das Wohnen, sagt Vorstandsvorsitzender Ullrich: "Wir wollen noch mehr genossenschaftliche Wohnprojekte entwickeln. Dazu benötigen wir jedoch Kommunen, die Wohnbaugrundstücke bereitstellen können." Kirchzarten, Gundelfingen, Schallstadt, Gottenheim und Herbolzheim hätten jüngst Grundstücke an den Bauverein verkauft. Die Entwicklung in Freiburg beobachte man intensiv. "Genossenschaftliches Wohnen braucht verlässliche Rahmenbedingungen, die sich vor allem auch wirtschaftlich darstellen lassen", so Vorstand Jörg Straub.