Die Elefanten gehen diesmal leer aus

Regine Ounas-Kräusel

Von Regine Ounas-Kräusel

Mo, 19. August 2019

Weil am Rhein

BZ-Plus Auch wenn das Jakobskreuzkraut schon verblüht ist, die Arbeit in der Kiesgrube Käppelin ging den freiwillige Helfern nicht aus.

WEIL AM RHEIN. Futter aus der Weiler Kiesgrube für die Basler Elefanten, das gibt es dieses Jahr nicht, obwohl sich rund 20 Frauen und Männer am Samstagmorgen beim Trinationalen Umweltzentrum (TRUZ) im Gartenschaugelände einfanden, um das giftige Jakobskreuzkraut auszureißen. Da es wegen des heißen Wetters schon verblüht ist, musste das ausfallen – an Arbeit mangelte es den Helfern aber gleichwohl nicht. Bis mittags jäteten sie mit Frank Maike vom Naturschutzdienst des Truz in der Kiesgrube Käppelin Unkraut.

Die Kiesgrube, die heute zahlreichen Pflanzen und Tieren Lebensraum bietet, sei einst durch Menschenhand entstanden, erklärte der Fachmann zur Begrüßung: "Daher müssen auch Menschen eingreifen, um das zu erhalten." Ohne die Ehrenamtlichen wäre die Arbeit gar nicht zu bewältigen, betonte Maike: "Mit unserem Team würden wir für einen Einsatz wie heute vier Tage brauchen." Ein Mosaik aus Wiesen, Brachflächen, offenen Kiesböden und kleinen Tümpeln bietet Lebensraum für Vögel, Amphibien wie die Gelbbauchunke. In dem besonnten Areal ...

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