Neue Achterbahn

Die Eurosat im Europa-Park wird zum Can-Can-Coaster

Klaus Fischer

Von Klaus Fischer

Do, 08. Februar 2018 um 16:07 Uhr

Rust

Der Europa-Park baut derzeit die Dunkelachterbahn in der silbernen Kugel um: Aus der Eurosat wird der Eurosat-Can-Can-Coaster. So laufen die Bauarbeiten.

Zwei Ingenieure. Der eine, Peter Bläsi, 62 Jahre. Der andere, Patrick Marx, 28 Jahre. Beide haben die gleiche Leidenschaft: Achterbahnen. Und die gleiche Favoritin: die Eurosat. Bläsi war vor 30 Jahren schon dabei, als nach den Plänen von Europa-Park-Gründer Franz Mack die Dunkelachterbahn in der markanten Silberkugel gebaut wurde. Marx ist diese Bahn schon mehrere Hundert Mal gefahren. Doch das war einmal. Aus der Kultbahn Eurosat wird derzeit Eurosat-Can-Can-Coaster. Patrick Marx ist der Projektleiter, Peter Bläsi bringt sein Knowhow ein.

Was gerade auf der Baustelle passiert, mutet an wie eine Operation am offenen Herzen. Der Blick aus der Vogelperspektive macht das deutlich. In der Silberkugel klafft ein großes Loch. Im Zentrum das Polygon, der zwölfeckige Aufzugsturm, in dem die Züge vom Bahnhof aus sich in die Fallhöhe hinauf schrauben. Drumherum ein Gewirr von Schienen.

Durch diese Öffnung muss alles rein, was im Innern der Kugel verbaut wird. Ein Projekt, bei dem nicht nur Ingenieurkünste, sondern auch die Steuerkünste des Kranführers gefragt sind. So ein knallrotes stählernes Schienenteil, das am Stahlseil hängend durch Lücken zwischen Schienen und Stützen tief ins Innere der Kugel nach unten durchstößt, wiegt ein paar Tonnen.

"Der Ruckelfaktor

beim Original war

schon gewaltig"

Peter Bläsi Entwickelt wurde die neue Bahn in der hauseigenen Achterbahnschmiede Mack Rides in Waldkirch. "Es ist im Grunde keine komplett neue Bahn, eher eine Weiterentwicklung der Eurosat. Das war auch der Wunsch der Familie Mack, die diesen mutigen und ...

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