Naturalie

Die Mungobohne ist ein cremiger Eiweißlieferant

Claudia Füßler

Von Claudia Füßler

So, 22. November 2020 um 11:08 Uhr

Gesundheit & Ernährung

Sie ist von eher zurückhaltender Natur, aber genau das sichert ihr zuverlässig einen Platz als Basiszutat: Die Mungobohne schmeckt mild, mit einem Hauch von Nuss, und ist sehr proteinreich.

Sie ist von eher zurückhaltender Natur, aber genau das sichert ihr zuverlässig einen Platz als Basiszutat in asiatischen, vor allem indischen Gerichten: Die Mungbohne schmeckt sehr mild mit einem Hauch von Nuss, und sie wird in gekochtem Zustand herrlich cremig.

In der aus Indien stammenden Hülsenfrucht stecken satte 24 Prozent Eiweiß, darunter die essentielle Aminosäure Lysin, die für Muskelaufbau, Wundheilung und Knochenwachstum benötigt wird. Auch Eisen, Kalzium und Magnesium sowie ein paar B-Vitamine liefert die Mungbohne – alias Jerusalembohne, alias Lunjabohne.

Mit Kalorien und Fett geht sie sehr sparsam um, ihr Hang zu Blähungen ist ebenfalls sehr begrenzt. Aus dem Mehl der Mungbohne werden asiatische Glasnudeln gemacht. Mungbohnen keimen schnell, die Keimlinge ähneln denen von Sojabohnen und werden daher oft fälschlicherweise als Sojasprossen bezeichnet.

Für ein einfaches Mung Dal zwei Karotten, eine halbe rote Zwiebel und ein etwa ein bis zwei Zentimeter großes Stück Ingwer kleinschneiden und anbraten. 200 Gramm geschälte und gespaltene Mungbohnen, 200 Milliliter Wasser, 400 Milliliter Passata und einen Teelöffel gemahlenen Kreuzkümmel hinzugeben. Aufkochen und dann bei niedriger Hitze bedeckt köcheln lassen, bis die Bohnen zerfallen, etwa 30 Minuten. Mit Curry, Salz, Pfeffer und Chili abschmecken, wer mag, gibt noch Zitrone und Knoblauch hinzu. Passt prima zu Reis.