Wirtschaftliche Entwicklung

Die Türkei als Investitionsstandort: vom Liebling zum Sorgenkind

Bernd Kramer

Von Bernd Kramer

Sa, 18. August 2018 um 11:00 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Die Türkei galt lange als idealer Investitionsstandort – auch für südbadische Unternehmen. Heute bereiten Politik, Banken und Währung Kummer.

Es ist nur wenige Jahre her, als die Türkei noch als "Liebling" der Investoren galt. Eine wachsende Wirtschaft, eine zahlenmäßig zunehmende kaufkräftige Mittelschicht und ein als stabil geltender Staat zogen Milliarden an Euro und Dollar in das Land. Auch südbadische Betriebe haben in der Türkei investiert. Jetzt ist das Land mit einem rapiden Währungsverfall zu einem wirtschaftlichen Krisenherd mutiert. Das größte Risiko ist dabei ein Kollaps der türkischen Banken, in den Industriebetrieben spürt man vom Absturz der türkischen Lira noch kaum etwas. "Das drückt die Kaufkraft der Löhne. Wir überlegen, was wir dagegen tun können." Jürgen Trefzer, A.Raymond-Geschäftsführer "Wir sorgen uns derzeit vor allem um unsere Mitarbeiter", sagt Jürgen Trefzer. Er ist Geschäftsführer beim französischen Befestigungs- und Montagetechnikspezialisten A.Raymond, der in Südbaden mit Werken in Lörrach, Weil am Rhein und Eschbach vertreten ist. Trefzer kennt die Türkei. Seit 2005 gibt es ...

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