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Psychologie

Ein Loblied auf die Langeweile

Axel Veiel

Von

Sa, 17. Juni 2023 um 18:33 Uhr

Bildung & Wissen

Wer Leerlauf zulässt, kommt voran. Wenn das Gehirn keine neuen Eindrücke verarbeiten muss, nutzt es den Freiraum und erstellt spielerisch neue Verknüpfungen – die zu großen Ideen verhelfen können.

„Und dann muss man ja auch noch ...hrieb Astrid Lindgren in ihr Tagebuch.  | Foto: Leo Lintang (stock.adobe.com)
„Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen“, schrieb Astrid Lindgren in ihr Tagebuch. Foto: Leo Lintang (stock.adobe.com)
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Konferenzen dieser Art zählen nicht eben zu den beliebtesten. Da sitzt man, virtuell oder leibhaftig, seit einer gefühlten Ewigkeit mit Kolleginnen und Kollegen zusammen. Brainstorming ist angesagt. Der Imperativ "Seid kreativ!" steht im Raum. Zündende Ideen verzweifelt gesucht. Die Spannung steigt. Und manchmal klappt es dann auch. Bevor sie unerträglich wird, entlädt sie sich, löst Geistesblitze aus. Oft genug klappt es aber auch nicht.
Dabei kennt das Gefühl jeder: Aus heiterem Himmel durchzuckt uns ein aufregend neuer Gedanke. Das Gehirn stand dabei meist nicht unter Druck, schöpferische Kräfte freizusetzen, im Gegenteil. Es war auf Stand-by-Modus heruntergefahren, ...

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