BZ-Interview

Emmendinger McDonald’s-Chef: "McDrive war unser großes Glück"

Patrik Müller

Von Patrik Müller

Di, 16. Juni 2020 um 10:29 Uhr

Gastronomie

BZ-Plus Umsatzeinbrüche bis zu 70 Prozent: Als "nie dagewesenen Wirtschaftsschock" beschreibt der Betreiber der McDonald’s-Restaurants in Emmendingen und Herbolzheim die Corona-Krise.

Die Corona-Krise hat auch die Fastfood-Kette McDonald’s schwer getroffen. Gerhard Wagner, der die Filialen in Emmendingen und Herbolzheim betreibt, berichtet von nie da gewesenen Umsatzeinbußen in seinen gerade erst für viel Geld umgebauten Restaurants. Patrik Müller sprach mit ihm.

BZ: Herr Wagner, Sie haben vor ein paar Jahren mal gesagt, dass die BSE-Krise bislang die größte Bedrohung für Ihr Geschäftsmodell war. Ist das immer noch so?

Wagner: Corona hat BSE deutlich überholt, das ist für uns ein noch nie da gewesener Wirtschaftsschock gewesen. Als der Lockdown kam, ist unser Umsatz um mehr als 50 Prozent zusammengebrochen, in der Spitze bis zu 70 Prozent. In den ersten 14 Tagen waren die Personalkosten sogar höher als der Umsatz. Für ein Unternehmen ist das eine Bedrohung.
Zur Person
Gerhard Wagner (63) lebt in Emmendingen. Er stammt aus ...

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