Geschichte

Freiburger Münster: Vor 250 Jahren erstmals beleuchtet

Peter Kalchthaler

Von Peter Kalchthaler

So, 27. Juli 2014 um 18:28 Uhr

Freiburg Mitte

Die Debatte darüber, wie man Freiburgs wichtigstes Bauwerk nachts am besten in Szene setzt, wird schon sehr lange geführt. Erstmals wurde das Münster vor 250 Jahren beleuchtet.

Noch immer zieht die Ausstellung "Baustelle Gotik" im Augustinermuseum viele Besucherinnen und Besucher ins Münster. Dies ist ein Zeichen für die Wertschätzung von Freiburgs wichtigstem Bauwerk. Das stete Interesse der Freiburger an "ihrem" Münster zeigt sich auch in der aktuellen Debatte um die Beleuchtung des Turms.

Die Frage, wie man den "schönsten Turm auf Erden" – so ein Zitat des Basler Kunsthistorikers Jakob Burckhardt aus dem Jahr 1869 – ins rechte Licht setzt, wird schon sehr lange gestellt. Die erste, durch Bilddokumente belegte "Illumination" des Turms wurde vor fast 250 Jahren anlässlich des Besuchs der österreichischen Erzherzogin und Dauphine (Kronprinzessin) Marie Antoinette in Szene gesetzt. Die eindrucksvolle Graphik des Universitätskupferstechers Peter Mayer aus dem Jahr 1770 stellt den Turm im Licht von "chimischen Feuer" dar. Tausende von Tonschälchen, gefüllt mit einer Art Brennpaste ließen das gotische ...

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