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Freiburger Polizei ermittelt nach AfD-Versammlung gegen drei Personen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 20. Mai 2019 um 11:05 Uhr

Freiburg

Die Polizei hat nach der AfD-Versammlung in Herdern und der Gegendemonstration Ermittlungen gegen drei Personen wegen Beleidigung sowie dem Aufruf zu einer Straftat auf einem Plakat eingeleitet.

Das Polizeipräsidium Freiburg war am Sonntag mit Unterstützung des Polizeipräsidiums bei mehreren Versammlungen im Freiburger Stadtgebiet im Einsatz. Mit etwa 2000 Versammlungsteilnehmern fand am Sonntagmittag ein friedlich verlaufender Aufzug unter dem Motto "Ein Europa für Alle" über den Platz der Alten Synagoge, Rotteckring, Eisenbahnstraße, Bismarckallee, Friedrichstraße, Europaplatz, Kaiser-Joseph-Straße, Bertoldsbrunnen und zurück zum Ausgangsort statt.

Die Partei "Alternative für Deutschland" lud am Spätnachmittag zu einer Informationsveranstaltung in eine Schule im Freiburger Stadtteil Herdern ein. Neben der Versammlung dieser Partei wurde auch eine Gegenversammlung angemeldet. Die Polizei gewährleistete die Ausübung der Versammlungsfreiheit. Es kam laut Polizei zu keinen Straftaten, vereinzelt jedoch zu Ordnungsstörungen.

Im Vorfeld zu der Veranstaltung im Schulgebäude wurde diese durch Farbantragungen, politischer Inhalte, verunreinigt und beschädigt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise zu den Beschädigungen an der Schule in der Schlüsselstraße geben können, sich unter der Rufnummer 0761-882-4221 zu melden.



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