Drei Fragen an Lorenz Schramm

In der Nacht zum Dienstag haben Aktivisten Mahnwachen gegen Abschiebungen abgehalten

Anja Bochtler

Von Anja Bochtler

Mi, 25. Februar 2015

Freiburg

DREI FRAGEN AN Lorenz Schramm, der in der Nacht zum Dienstag an einer Mahnwache gegen Abschiebungen aus Freiburg in den Balkan teilgenommen hat.

Mahnwache statt Schlafen: Der 25 Jahre alte Student Lorenz Schramm war einer von – nach schwankenden Angaben von Polizei und Teilnehmern – zwischen 140 und 200 Menschen, die in der Nacht zum Dienstag vor vier Flüchtlingsunterkünften ausharrten. Gestern fand zum ersten Mal nach der umstrittenen Abschiebung der Freiburger Roma-Familie Ametovic am 20. Januar wieder eine Sammelabschiebung von 114 Menschen vom Baden-Airpark aus in den Balkan statt. Anja Bochtler sprach mit Lorenz Schramm, der ab 3 Uhr morgens an der Bissierstraße ausharrte.

BZ: Herr Schramm aus Freiburg wurde diesmal niemand abgeschoben – sind Sie umsonst mitten in der Nacht aufgestanden?

Schramm: Nein, auf keinen Fall. Die Menschen, die in den Wohnheimen leben, hatten Angst, viele sind nachts wach, wenn sie wissen, dass Abschiebungen drohen. Als ich um 3 Uhr morgens ankam, kamen gleich drei Bewohner ...

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