Serie: Wiedersehen!

So lebten einst die Mitglieder des Kartäuserordens in Freiburg

Peter Kalchthaler

Von Peter Kalchthaler

Mo, 12. Januar 2015

Freiburg

WIEDERSEHEN! Die Mitglieder des Kartäuserordens, der die Freiburger Kartause bis 1782 nutzte, lebten sehr zurückgezogen.

WALDSEE. Zur Zeit zeigt das städtische "Museum für Stadtgeschichte" im Wentzingerhaus, Münsterplatz 30, die Ausstellung "gemeinsam.einsam" zur Geschichte der Freiburger Kartause St. Johannisberg. Seit September 2014 wird das ehemalige Kartäuserkloster von der Robert-Bosch-Stiftung als United World College genutzt. Bis 1782 führte hier ein knappes Dutzend frommer Männer ein zurückgezogenes Leben im Sinn des Ordensgründers Bruno von Köln.

Bruno wurde um 1030 in einer vornehmen Familie in Köln geboren und studierte an der berühmten Domschule in Reims, die er ab 1056 auch leitete. 1075 wurde Bruno erzbischöflicher Kanzler. Die ihm 1080 angetragene Erzbischofswürde von Reims lehnte er zur Überraschung aller ab und zog mit zwei Gefährten nach Burgund, wo die drei Männer als Einsiedler lebten. Wenig später zog Bruno mit einer neuen Gruppe auf ein nahe der Stadt Grenoble im Bergmassiv der Chartreuse auf über 1000 Metern Höhe gelegenes, rauhes Bergtal und gründete dort am Johannistag (24. Juni) des Jahres 1084 eine neue Niederlassung, die nach dem lateinischen Namen ...

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