BZ-Interview

Wie das Angebot "Tigerherz" Kinder krebskranker Eltern unterstützen will

Anja Bochtler

Von Anja Bochtler

Di, 27. Juni 2017

Freiburg

Ein Elternteil hat Krebs – wie können Kinder damit besser klarkommen? Seit zehn Jahren gibt’s das Angebot „Tigerherz“ der Psychosozialen Krebs-Beratung an der Uniklinik mit Unterstützung für Kinder und Jugendliche. Anja Bochtler hat sich darüber mit dem Sozialpädagogen Jörg Stern unterhalten, der, genau wie sein Kollege Mohamed Mamar, eine 65-Prozent-Stelle hat. Zurzeit arbeiten die beiden regelmäßig mit 23 Kindern und Jugendlichen zwischen 3 und 17 Jahren, außerdem gibt’s immer wieder zusätzliche Aktionen.

BZ: Ein Vater oder eine Mutter bekommt eine Krebsdiagnose. Wie vermittelt er oder sie das dem Kind?

Stern: Das ist sehr unterschiedlich. Manche fragen uns, wie sie es ihrem Kind sagen sollen. Dann empfehlen wir ihnen, ihre Kinder auf den Stand zu bringen, den sie selbst haben – natürlich in kindgerechter Sprache. Wichtig ist, dass Eltern nichts beschönigen. Sie müssen – je nach dem Alter des Kindes – nicht alles sagen, aber alles, was sie sagen, sollte wahr sein. Auch wenn vieles noch unklar ist, können sie das den Kindern erklären. Im Idealfall kommen Eltern schon früh zu uns, am besten ist es, wenn wir gleich anfangs in die ...

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