Impfkampagne

Kreis Lörrach bekommt ein zweites Impfteam – ein drittes ist in Vorbereitung

BZ & Jonas Hirt

Von BZ-Redaktion & Jonas Hirt

Fr, 19. November 2021 um 09:24 Uhr

Kreis Lörrach

Ab dem 27. November kann der Kreis Lörrach zwei Mobile Impfteams einsetzen. Sie werden in zwei Schichten täglich impfen. An Wochenenden sollen auch größere Aktionen stattfinden.

Startschuss für die neue Impfkampagne des Landkreises Lörrach: Ab dem 27. November werden jeden Tag zunächst zwei Mobile Impfteams (MIT) in zwei Schichten ganztägig impfen. Die Aufstockung um ein drittes Impfteam ist laut dem Landratsamt in Vorbereitung. Der neue Impfstützpunkt ist organisatorisch an das Klinikum Freiburg angegliedert, wird aber direkt im Landkreis Lörrach stationiert sein und von hier koordiniert. Bereits im Interview mit der Badischen Zeitung hatte die Landrätin angedeutet, dass das Land nachsteuern wird.

Derzeit laufen die Planungen für Impfungen vor Ort, die nach einem festen Fahrplan im gesamten Landkreis mit Terminvergabe stattfinden werden, heißt in der Pressemitteilung von Donnerstagabend. Ab kommendem Mittwoch (24. November) werden die ersten Termine unter http://www.loerrach-landkreis.de/corona/impfen buchbar sein.

Darüber hinaus wird es laut dem Landratsamt Impfaktionen in Gemeinschaftseinrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen, Obdachlosenheimen, Schulen oder Gemeinschaftsunterkünften geben sowie größere Impfaktionen an den Wochenenden, wenn möglich mit Unterstützung des MIT Freiburg, das bereits aktuell einzelne Aktionen im Landkreis durchführt.

Kreis will Verlängerung der Einsätze

Nach aktuellem Planungsstand sollen montags bis freitags am Vormittag in Gemeinschaftseinrichtungen geimpft werden und anschließend ab dem Nachmittag von 13 bis maximal 20.45 Uhr in den Gemeinden vor Ort mit Termin. Samstags und sonntags werden weitere, gegebenenfalls größere Impfaktionen stattfinden. Mit den derzeit zwei Impfteams, die der Landkreis zur Verfügung hat, sind derzeit maximal 60 Impfungen pro Stunde möglich.

Der Einsatz der MIT läuft bislang offiziell bis Ende des Jahres, eine Verlängerung mindestens bis ins Frühjahr 2022 wird jedoch vom Landkreis angestrebt.

Eine weitere Säule für die Impfkampagne könnten Mini-Impfzentren sein. Auch in dieser Sache sendete das Land am Donnerstagabend grundsätzlich positive Signale. Das Sozialministerium verweist am Abend in einer Mitteilung darauf, dass die Impfoffensive weiter ausgebaut werde. Weitere feste Impfstützpunkte könnten in den Landkreisen eingerichtet werden. Die Kreise sollen ihre Bedarfe inklusive einer Kostenschätzung melden.